Warum eine Lagerhalle virtuell besichtigen?

Fotos zeigen einzelne Regale, Tore oder Flächen, aber selten deren räumlichen Zusammenhang. Ein virtueller Rundgang macht Wege, Zonen und Übergänge nachvollziehbar und schafft eine gemeinsame Grundlage für Betreiber, Planer, Dienstleister und Interessenten.

Typische Einsatzbereiche

  • Vorqualifizierung von Miet- oder Kaufinteressenten
  • Abstimmung von Flächenaufteilung, Verkehrswegen und Übergabezonen
  • Vorbereitung von Umbauten, Einbauten und technischen Dienstleistungen
  • Dokumentation von Leerstand, Übergabe oder Projektständen
  • Ortsunabhängige Besichtigung durch Eigentümer und Projektpartner

Ablauf der digitalen Erfassung

  1. Zweck, Zielgruppe und freigegebene Bereiche festlegen.
  2. Aufnahmezeit und Route an Betrieb und Sicherheitsvorgaben anpassen.
  3. Halle mit vorhandener Technik systematisch erfassen lassen.
  4. Darstellung, Navigation und sensible Inhalte prüfen.
  5. Rundgang über einen abgestimmten Zugang bereitstellen.

Erfassung und Aktualisierung

Die Aufnahme machen Sie selbst, mit vorhandener Technik – ein Smartphone genügt. Ändert sich später ein einzelner Bereich, genügt eine Smartphone-Aufnahme, die in das bestehende 3D-Modell eingearbeitet wird. Vorhandene Pläne werden einbezogen, wenn eine Anwendung mehr als visuelle Orientierung verlangt.

Nutzen für verschiedene Zielgruppen

Logistiker erhalten einen gemeinsamen räumlichen Kontext für Betrieb und Veränderung. Projektentwickler können Planungsstände besser erläutern. Vermieter und Verkäufer ermöglichen eine fundierte Vorbesichtigung, bevor Reise und Vor-Ort-Termin organisiert werden.

Grenzen

Der Rundgang ist keine zugesicherte Flächenermittlung und ersetzt weder technische Due Diligence noch Brandschutz-, Statik- oder Sicherheitsprüfungen. Verdeckte Bereiche bleiben ohne geeignete Aufnahme unsichtbar. Bei laufendem Betrieb müssen Personen, Kennzeichen und vertrauliche Informationen geschützt werden.