Warum eine Lagerhalle virtuell besichtigen?
Fotos zeigen einzelne Regale, Tore oder Flächen, aber selten deren räumlichen Zusammenhang. Ein virtueller Rundgang macht Wege, Zonen und Übergänge nachvollziehbar und schafft eine gemeinsame Grundlage für Betreiber, Planer, Dienstleister und Interessenten.
Typische Einsatzbereiche
- Vorqualifizierung von Miet- oder Kaufinteressenten
- Abstimmung von Flächenaufteilung, Verkehrswegen und Übergabezonen
- Vorbereitung von Umbauten, Einbauten und technischen Dienstleistungen
- Dokumentation von Leerstand, Übergabe oder Projektständen
- Ortsunabhängige Besichtigung durch Eigentümer und Projektpartner
Ablauf der digitalen Erfassung
- Zweck, Zielgruppe und freigegebene Bereiche festlegen.
- Aufnahmezeit und Route an Betrieb und Sicherheitsvorgaben anpassen.
- Halle mit ausreichend überlappenden Bildern systematisch erfassen.
- Darstellung, Navigation und sensible Inhalte prüfen.
- Rundgang über einen abgestimmten Zugang bereitstellen.
Aufnahmeoptionen
Smartphones und Action Cams eignen sich für viele Innenbereiche. Drohnen können große Außenflächen oder schwer erreichbare Bereiche ergänzen, sofern ihr Einsatz zulässig ist. Scanner oder vorhandene Pläne werden einbezogen, wenn eine Anwendung mehr als visuelle Orientierung verlangt.
Nutzen für verschiedene Zielgruppen
Logistiker erhalten einen gemeinsamen räumlichen Kontext für Betrieb und Veränderung. Projektentwickler können Planungsstände besser erläutern. Vermieter und Verkäufer ermöglichen eine fundierte Vorbesichtigung, bevor Reise und Vor-Ort-Termin organisiert werden.
Grenzen
Der Rundgang ist keine zugesicherte Flächenermittlung und ersetzt weder technische Due Diligence noch Brandschutz-, Statik- oder Sicherheitsprüfungen. Verdeckte Bereiche bleiben ohne geeignete Aufnahme unsichtbar. Bei laufendem Betrieb müssen Personen, Kennzeichen und vertrauliche Informationen geschützt werden.