Mehr als ein Unternehmensvideo
Ein Video führt Besucher entlang einer vorgegebenen Perspektive. Eine virtuelle Werksbesichtigung lässt sie selbst entscheiden, welchen Bereich sie näher betrachten und wie sie sich durch den Standort bewegen. Das verbessert die Orientierung und macht räumliche Beziehungen nachvollziehbar. Virtueller Werksrundgang und virtueller Betriebsrundgang bezeichnen dasselbe Format.
Typische Anwendungen
- Kunden einen authentischen Eindruck von Fertigung und Standort vermitteln
- Bewerbern Arbeitsumgebung und Wege zeigen
- Neue Mitarbeiter vor dem ersten Vor-Ort-Tag orientieren
- Partner und internationale Teams in Projekte einführen
- Reale Besuche vorbereiten und auf relevante Bereiche konzentrieren
Konzeption vor der Aufnahme
Zuerst werden Zielgruppe, Kernbotschaft und erlaubte Bereiche festgelegt. Anschließend entsteht eine Aufnahmeroute, die Orientierung ermöglicht, ohne unnötige oder sensible Informationen zu zeigen. Bei Bedarf werden Maschinenstände, Dokumente, Bildschirme oder personenbezogene Inhalte vor der Erfassung entfernt oder später unkenntlich gemacht.
Aufnahme und Bereitstellung
Die Aufnahme machen Sie selbst, mit vorhandener Technik. Ändert sich ein Bereich, nehmen Sie nur diesen neu auf. Nach der Verarbeitung werden Navigation und Bildqualität geprüft. Der Rundgang kann öffentlich, über einen nicht gelisteten Link oder in einer geschützten Umgebung bereitgestellt werden.
Grenzen
Eine virtuelle Werksbesichtigung ersetzt keine vorgeschriebene Sicherheitsunterweisung. Sie zeigt nur freigegebene Inhalte zum Zeitpunkt der Aufnahme. Veränderungen im Werk erfordern eine Aktualisierung, wenn der dargestellte Zustand weiterhin verbindlich wirken soll.
Erfolg sinnvoll messen
Mögliche Kennzahlen sind qualifizierte Kundenanfragen, besser vorbereitete Besuche oder weniger wiederkehrende Standardbesuche vor Ort. Vor Projektstart wird festgelegt, welche Beobachtungen tatsächlich erhoben werden können. Allgemeine Wirkungsversprechen ohne Messung werden nicht verwendet.